Optimierung verschiedene Webbrowser
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Die Anbieter der gängigen Webbrowser wie Microsoft, Mozilla und Google veröffentlichen teilweise mehrmals im Jahr neue Versionen der Browser, um den sich stetig weiterentwickelnden Sicherheitsanforderungen des World Wide Web anzupassen. Entsprechend viele Versionen der Webbrowser sind mit der Zeit schlicht weg veraltet und gefährden neben Ihrem System auch eventuell sensible Daten. Die Anpassung der Website an ältere Versionen von einigen Webbrowsern ist zuweilen sehr arbeitsintensiv.

Eine nicht optimierte Website für die verschiedenen Webbrowser äußert sich in der Darstellung des Öfteren durch

  • fehlende Effekte (z.B. abgerundete Ecken von Objekten),
  • unterschiedlich angeordnete Objekte (teilweise sind auch Überlappungen von Objekten die Folge),
  • oder vollständiges Fehlen bzw. nicht anzeigen von bestimmten Objekten.

Betrachtet man in Relation zu dem erhöhten Arbeitsaufwand die Zahl der Anwender, die diese Browserversion nutzen, sollte genau abgewogen werden, ob sich der Aufwand für das Unternehmen lohnt.

Meistgenutzte Browserversionen Netzkunst24
Quelle: https://eyetracking.ch

Kommentar der hagel IT-Services GmbH

Im Folgenden kommentiert unser Partner Jens Hagel, IT Spezialist der hagel IT-Service GmbH aus Hamburg, die Problematik der veralteten Webbrowser:

Veraltete Systeme gefährden Ihre Daten

Microsoft hat in diesem Jahr den technischen Support sowie die Sicherheitsupdates für das Betriebssystem Windows XP eingestellt. Somit erhält der Internet Explorer 8 (IE8) unter WinXP keinerlei Support und Updates mehr. Die Laufzeiten dieser Microsoft Produkte sind beendet.

Sowohl Privatanwender als auch Unternehmen sollten jetzt einen Wechsel in Betracht ziehen, denn ab sofort sind die PCs, die unter Windows XP laufen oder die die Version des Internet Explorers verwenden, einer hohen Gefahr von Viren ausgesetzt. Einige Programme unter Windows XP wird man nicht einmal mehr ausführen können und wenn doch, enthalten sie große Sicherheitslücken. Somit steigt das Risiko von Systemfehlern enorm.

Bei Systemfehlern ist von Windows kein technischer Support zu erwarten!

Um genau dieses Risiko zu umgehen, sollte das Betriebssystem sowie die Version des Internet Explorers gewechselt werden. Denn neue Systeme bieten auch neue Sicherheitsfunktionen, moderne und einfachere Firewalls und den Schutz vor zum Beispiel:

  • Viren
  • Spyware
  • andere Schadsoftware

Die aktuellen Versionen des Internet Explorers (<IE9), neue Betriebssysteme und ihre Funktionen sind zumeist bedienungsfreundlicher und die Sicherheitsfunktionen werden ständig weiterentwickelt. Ein Betriebssystem- und Softwarewechsel ist also die sinnvollste und vor allem sicherste Alternative.

Mit 11 Prozent ist das Betriebssystem Windows XP nach Windows 7 das noch am häufigsten verwendete Betriebssystem in Deutschland.

Grafik Betriebssystemversionen
Quelle: https://eyetracking.ch

Sollten Sie sich dazu entscheiden XP weiterhin benutzen zu wollen, müssen Sie bedenken, dass die meisten Bedrohungen über das Netzwerk kommen. Von der weiteren Nutzung des IE8 unter Windows XP raten wir daher ab. Wir empfehlen Ihnen sogar Ihren PC, wenn möglich, von Ihrem Netzwerk zu trennen. Besonders im Umgang mit sensiblen Kundendaten sollten Sie jegliche Sicherheitsrisiken vermeiden.

Fazit: Optimierung zur Darstellung auf allen Browsern sinnvoll?

Die Ausführung von Jens Hagel lässt darauf schließen, dass die Verbreitung von veralteten Webbrowsern, wie dem Internet Explorer 8, aufgrund der fehlenden Updates und des dadurch erhöhten Sicherheitsrisiko weiter abnehmen wird. Ob eine Optimierung der Website für die verschiedenen Webbrowser sinnvoll ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Dies hängt stark von der Zielgruppe sowie den jeweiligen Nutzerzahlen ab und sollte eingehend analysiert werden.

Wir optimieren generell nur auf die aktuellste Version der Webbrowser. Je nach Kunde empfehlen wir darüber hinaus die Optimierung auf bestimmte Versionen anhand der Nutzerzahlen. So halten wir den Aufwand für die Fertigstellung Ihrer Website so gering wie möglich.