Mitarbeiter Bild Lisa

Mein Name ist Lisa, ich bin 17 Jahre alt und ich befinde mich im ersten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Mediengestalterin. In diesem Blogartikel möchte ich euch von meinen ersten Eindrücken in der Ausbildung und gleichzeitig den ersten Schritten im Arbeitsleben erzählen. Aber fange ich lieber ganz von vorne an: Wie bin ich eigentlich auf den Beruf der Mediengestalterin gekommen?

Diesen Beruf nenne ich schon seit der fünften Klasse meinen Traumberuf. Werbung hat mich schon immer auf ihre eigene Art und Weise fasziniert. Außerdem haben mich einige TV-Spots so sehr genervt, dass ich mir irgendwann dachte: Das kann ja sogar ich besser. So kam eins zum anderen und ich fragte meinen Vater, wie denn die Menschen heißen, die für die Werbung verantwortlich seien. Seitdem wurde ich den Wunsch, irgendwann Mediengestalterin zu werden, nicht los.

Die ersten Wochen als zukünftige Mediengestalterin

In diesem Jahr war es dann endlich soweit, am 1. August habe ich meine Ausbildung als Mediengestalterin begonnen. Ich und ein weiterer Auszubildender wurden im Team von Netzkunst24 herzlich aufgenommen und wir konnten direkt mit kleinen Aufgaben beginnen. Natürlich war mir von vornherein klar, dass ich im ersten Monat nicht bereits selbstständig Flyer für Kunden gestalten kann. Von daher war es mir lieber, dass ich Schritt für Schritt beginnen konnte. Denn ehrlich gesagt, hat mich der Beruf in den ersten zwei Wochen dann doch etwas verunsichert. Ich fragte mich ständig: „Woher haben die anderen Mediengestalter ihre ganze Kreativität und wie kommen sie so schnell auf neue Ideen?" Im zweiten Monat durfte ich mich mit meinem eigenverantwortlichen Projekt beschäftigen. Natürlich habe ich zwischendurch Feedback von dem restlichen Team erhalten. Die Rückmeldungen der Anderen haben mir anschließend auch wirklich weitergeholfen und ich war von dem Endergebnis angenehm überrascht. Auch sonst stimmten die Erwartungen, die ich vor meiner Ausbildung hatte positiv mit der Realität überein. Alle Mitarbeiter der Agentur waren nett zu mir und besonders hilfsbereit. So hatte ich, auch wenn ich selbstständig arbeiten sollte, immer jemanden an den ich mich wenden konnte, wenn ich mal nicht weiter wusste. Nicht zu vergessen ist, dass ich selbst in den ersten Wochen immer etwas zu tun hatte und keine Langeweile aufkam.

Aber auch Gutes hat seine schlechten Seiten

Dennoch – es gibt für mich auch klitzekleine negative Aspekte. Am schlimmsten ist der traurige Verlust meines Mittagschlafes, den ich sonst täglich gehalten habe, wenn ich um 13:15 Uhr Schulschluss hatte. Naja, da muss halt jeder durch, das Leben ist schließlich auch kein Ponyhof. Dazu kommt, dass ich mir heute noch nicht vorstellen kann, dass ich irgendwann einmal sage: „Ich arbeite jetzt schon seit 40 Jahren“, so wie es mein Lehrer immer tat. Was nicht an dem Beruf, sondern an der Tatsache liegt, dass ich mir momentan nicht vorstellen kann, überhaupt so lange in ein und demselben Beruf zu arbeiten. Hinzu kommt, dass mir in den ersten Wochen besonders auffiel, dass meine Zeit, die mir nach der Arbeit blieb, nicht wirklich vorhanden war. Die Zeit von 18 Uhr bis 23 Uhr verging nicht wie 5 Stunden, sondern maximal wie 2 Stunden, aber zum Glück lässt auch das immer mehr nach und ich gewöhne mich immer mehr an die sonst so ungewohnten Zeiten.

Trotz all dieser Gründe darf nicht übersehen werden, das Beste ist immer noch: Es macht, auch wenn es mal Phasen gibt die nicht so toll sind, Spaß und gleichzeitig verdienst du sogar Geld. Hinzu kommt, dass ich noch ganz viel vor mir habe und noch nicht annähernd alles über den Beruf und seine vielfältigen Facetten erfahren habe. Außerdem hoffe ich, dass ich irgendwann auf Knopfdruck genauso kreativ bin, wie einige andere Mediengestalter auch. Von daher bereue ich nicht im Geringsten, den Schritt in diese Ausbildung getan zu haben. Ich bin gespannt, was ich in meiner Ausbildung noch lernen werde.